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2.Februar:
Maria Lichtmeß
Die
heilige Liturgie nimmt uns heute in der Lichterprozession mit,
damit wir Maria auf ihrem Opfergang nach Jerusalem begleiten. Im
Tempel erwartet uns Simeon, dem Maria das Kind in die zitternden
Arme legt. Wir erleben seine Ergriffenheit mit: „Meine Augen
haben das Heil gesehen, das du allen Völkern bereitet
hast“. Wir hören seine Prophezeihung an Maria:
„Dieser ist gesetzt zum Falle und zur Auferstehung der
Vielen.“ In dem Lichte, das wir in den Händen
tragen, erkennen wir mit der heiligen Liturgie das wahre Licht,
Christus. Im Symbol des Lichtes tragen wir heute Christus in
unseren Händen. ER ist unser Reichtum: ER genügt.
Wir besitzen IHN, wir glauben IHM, wir weihen uns IHM mit ganzem
Herzen. Wir tragen IHN, das Licht, durch unser Leben, das Licht,
das uns leuchtet, uns führt, uns tröstet, uns erfreut.
Wir tragen es hinein in unseren Alltag, in unser gesamtes Tun und
Lassen. Wir tragen das Licht, Christus, in den Händen und
sind Bekenner, Apostel, Missionare Christi, „ein Licht zur
Erleuchtung der Heiden“. Aus der Hand der Kirche nehmen wir
das Licht, Christus, entgegen, so wie Maria am heutigen Tag ihr
Kind Jesus dem Simeon in die Arme legte. Nur Maria(die Kirche)
kann uns Christus geben, und in Christus das Licht und das Leben.
Unser
Beruf, unsere Sendung ist es, Apostel Christi zu sein, jeder an
seinem Platz. Damit erneuern wir unseren Beruf, Christusträger
zu sein. Die Menschen von heute brauchen Christus!
Ich
wünsche Ihnen eine gesegnete Woche – Konrad Sterninger,
Pfarrer
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